Schutzwirkung von Acetyl-L-Carnitin nach zerebraler Ischämie

Acetyl-L-carnitine normalizes the impaired long-term potentiation and spine density in a rat model of global ischemia

Ziel der vorliegenden Studie war eine Bewertung der möglichen Schutzwirkung von Acetyl-L-Carnitin (essentieller Nährstoff) nach zerebraler Ischämie (unzureichende Blutzufuhr zum Gehirn). Diese Untersuchungen wurden mit Hilfe von Tiermodellen (Ratten) durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass die Gabe von Acetyl-L-Carnitin die Funktionsfähigkeit des Gehirns wiederherstellen kann. Weitere Details können der Studie entnommen werden.
Genau wie den koronaren Herzkrankheiten liegt auch den Hirngefäßerkrankungen – Verengungen der Gefäße, die das Gehirn mit Blut versorgt – der Krankheitsprozess der Arteriosklerose zugrunde. So beginnen Hirngefäßerkrankungen ebenfalls mit einer Schwächung der Blutgefäßwände, verursacht durch eine unzureichende Vitamin- und Mikronährstoff-Zufuhr. Ein „überschießender“ Reparaturprozess – durch andauernden Mikronährstoff-Mangel – führt zu arteriosklerotischen Gefäß-Ablagerungen, die den Blutfluss in der Halsschlagader (Arteria carotis) und / oder den Gehirnschlagadern hemmen. Wenn es zum vollständigen Verschluss dieser bereits verengten Gefäße kommt und somit die Versorgung der Milliarden Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen abbricht, entsteht ein Schlaganfall.
Kocsis K, Knapp L, Gellért L, Oláh G, Kis Z, Takakuwa H, Iwamori N, Ono E, Toldi J, Farkas T. Acetyl-L-carnitine normalizes the impaired long-term potentiation and spine density in a rat model of global ischemia. Neuroscience. 2014 Jun 6;269:265-72.


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