Cholesterinsenkende Ernährungsweise verringert Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Cholesterin-senkende Diät verringert auch Risiko auf Herz-Kreislauf Erkrankungen

Diese Langzeitstudie untersuchte die Wirkung einer Cholesterin-reduzierten Ernährungsweise bei Patienten mit erhöhten Cholesterin- und Triglycerid-Blutkonzentrationen (Hyperlipidämie).
Im Rahmen der sechsmonatigen Studie wurden 351 Teilnehmer mit Hyperlipidämie dazu angehalten, eine Nahrung reich an Phytosterinen, Ballaststoffen, Soja-Proteinen und Nüssen zu verzehren.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigten, dass die Gesamt-Cholesterin- sowie LDL-Cholesterinwerte im Blut der Patienten sanken, während es gleichzeitig zu einem Anstieg der Phytosterinwerte kam.
Phytosterine haben eine cholesterinsenkende Wirkung.
Die Autoren schlussfolgerten, dass die untersuchte Ernährungsweise eine der besten Maßnahmen sei, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren.

Weitere Details entnehmen Sie bitte der Studie.
Lipid-Störungen sind durch unausgeglichene Werte von Fettstoffen im Blut (i.e. Cholesterin und Triglyceride) gekennzeichnet.
Diese Lipide werden im Blutstrom in der Form mikroskopischer, runder Partikel namens "Lipoproteinen" transportiert. Daher tragen Störungen dieser Art auch den Namen Lipoprotein-Störung. Im Allgemeinen gibt es zwei Sorten Cholesterin-transportierender Lipoproteine:
  • "schlechtes Cholesterin" sind Lipoproteine, die Cholesterin und andere Fettstoffe zu Stellen transportiert, an denen das Gewebe repariert wird, z.B. in der Arterienwand; die bekanntesten Vertreter dieser Gruppe sind Lipoproteine geringer Dichte (LDL) und das später entdeckte Lipoprotein(a), Lp(a).
  • "gutes Cholesterin" sind jene Lipoproteine, die Cholesterin und andere Fettstoffe von den Stellen, an denen Gewebe repariert wird, wegschaffen und sie zurück zur Leber transportieren, wo sie biologisch "verbrannt" werden.


Eine der häufigsten Ursachen von erhöhtem "schlechten Cholesterin"-Spiegel ist der Mangel an Mikronährstoffen.
Dies kann einfach erklärt werden: Ein Mangel an Vitaminen verursacht strukturelle Schäden der Arterienwände und anderer Organe worauf der Körper (bzw. die Leber) mit einer erhöhten Produktion von Reparaturfaktoren wie LDL und Lp(a) reagiert.
Da der Anstieg dieser Risikofaktoren im Blut selbst Reaktionsschäden unseres Körpergewebes aufgrund von Vitaminmangel darstellt, werden sie als "sekundäre" Risikofaktoren angesehen.
Ramprasath VR, Jenkins DJ, Lamarche B, Kendall CW, Faulkner D, Cermakova L, Couture P, Ireland C, Abdulnour S, Patel D, Bashyam B, Srichaikul K, de Souza RJ, Vidgen E, Josse RG, Leiter LA, Connelly PW, Frohlich J, Jones PJ.
Consumption of a dietary portfolio of cholesterol lowering foods improves blood lipids without affecting concentrations of fat soluble compounds.
Nutr J. 2014 Oct 18;13:101.



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