Magnesium verringert Herzrhythmusstörungen

Hypomagnesemia in heart failure with ventricular arrhythmias. Beneficial effects of magnesium supplementation

Diese Studie untersuchte die Wirkung von Magnesium bei Herzrhythmusstörungen in Verbindung mit Herzinsuffizienz (Herzschwäche).
An der Studie nahmen 78 Patienten mit Herzrhythmusstörungen teil, die intravenös (Gabe einer Substanz mittels Spritze in eine Vene) Magnesium oder ein Placebo verabreicht bekamen. Insgesamt beendeten 68 Patienten die Studie.
Die Ergebnisse legen nahe, dass eine zusätzliche Einnahme von Magnesium zur Verbesserung oder gar zum vollständigen Ausbleiben von Herzrhythmusstörungen führen kann.

Weitere Einzelheiten können der Studie entnommen werden
Ein unregelmäßiger Herzschlag, oder “Arrhythmie”, entsteht, wenn der Herzschlag zu schnell (Tachykardie) oder zu langsam ist (Bradykardie), oder Herzschläge übersprungen werden. Arrhythmie kann durch einen Herzinfarkt oder andere (organische) Schäden am Herzmuskel entstehen. Dennoch, die häufigste Ursache für Arrhythmie ist ein chronischer Mangel an Mikronährstoffen in Milliarden von Herzmuskelzellen. Wenn dieser Mangel spezialisierte “elektrische“ Herzmuskelzellen umfasst, die den elektrischen Impuls des Herzschlags entweder erzeugen (z.B. der Sinusknoten) oder weiter leiten, können diese Zellen nicht mehr richtig funktionieren und Arrhythmie entsteht.
Ceremużyński L, Gębalska J, Wołk R, Makowska E (Klinika Kardiologii CMKP, Szpital Grochowski, Warszawa, Poland).
Hypomagnesemia in heart failure with ventricular arrhythmias. Beneficial effects of magnesium supplementation.
J Intern Med 2000; 247: 78–86.



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