Magnesium schützt gegen Herzrhythmusstörungen nach Herzinfarkt

Ventricular arrhythmias late after myocardial infarction are related to hypomagnesemia and magnesium loss: Preliminary trial of corrective therapy

Viele Herzinfarkt-Patienten weisen niedrige Magnesium-Blutwerte auf, die mit Herzrhythmusstörungen im Zusammenhang stehen können.
Vor diesem Hintergrund untersuchte die vorliegende Studie die Wirkung einer Magnesium-Zufuhr auf den Herzrhythmus von Patienten, die 2-3 Wochen zuvor einen Herzinfarkt erlitten hatten.
13 Patienten mit Herzrhythmusstörungen und niedrigen Magnesium-Blutwerten bekamen 8 Gramm Magnesium über das Blut verabreicht.
Die Ergebnisse zeigten, dass 10 von 13 Patienten 24 Stunden nach der Magnesium-Gabe einen nahezu normalen Herzrhythmus aufwiesen.
Die Wissenschaftler schlussfolgerten, dass Magnesium gegen das Auftreten von Herzrhythmusstörungen nach einem Herzinfarkt schützten kann.

Weitere Einzelheiten können der Studie entnommen werden.
Leszek Ceremużyński, Nguyen Van Hao M.D.
Ventricular arrhythmias late after myocardial infarction are related to hypomagnesemia and magnesium loss: Preliminary trial of corrective therapy.
Clinical cardiology volume 16, Issue 6 June 1993 Pages 493–496.



Schreibe einen Kommentar