Magnesium senkt Sterblichkeit von Herzinfarkt-Patienten

Role of magnesium in reducing mortality in acute myocardial infarction. A review of the evidence

Diese Übersichtsarbeit der University of Alberta (Kanada) nahm einige Studien mit intravenös verabreichtem Magnesium bei Herzinfarkt-Patienten unter die Lupe. Die Gesamtzahl der Studienteilnehmer belief sich auf 4000 Patienten. Die Analyse der vorhandenen Daten ergab, dass Magnesium das Auftreten von Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche deutlich senkte. Darüber hinaus war Magnesium in der Lage, die Sterblichkeitsraten von Patienten mit akutem Herzinfarkt zu verringern. Weitere Einzelheiten können der Studie entnommen werden.
Die Grunderkrankung der koronaren Herzkrankheit ist die Arteriosklerose. Deren Hauptursache ist ein chronischer Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen, der zu einer verminderten Kollagen-Produktion und – als Folge davon – zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände führt. Für die Wiederinstandsetzung der geschädigten Arterienwände produziert der Körper vermehrt Reparaturmoleküle. Hält der Mangelzustand dauerhaft an, überschreitet dieser Reparaturprozess ein normales Maß – mit der Folge, dass die arteriosklerotischen Ablagerungen die Gefäßwand verschließen und einen Herzinfarkt hervorrufen können. Angina pectoris Angina pectoris ist ein typisches Alarmzeichen für einen drohenden Herzinfarkt. Die Krankheit äußert sich meist durch stechende Schmerzen in der Brust, welche häufig in andere Körperregionen ausstrahlen.
Teo KK, Yusuf Sreview of the evidence. Role of magnesium in reducing mortality in acute myocardial infarction.Drugs. 1993 Sep;46(3):347-59.


Schreibe einen Kommentar