Magnesium-Therapie wirksam bei Herzrhythmusstörungen

Magnesium and cardiac arrhythmias

Diese Studie untersuchte die Wirksamkeit einer Magnesium-Therapie gegen schwere Herzrhythmusstörungen bei Patienten mit erniedrigtem sowie normalem Magnesiumspiegel. Das Magnesium in dieser Studie wurde intravenös verabreicht und zwar: 10 – 15 ml 20% Mg-Sulfatlösung innerhalb einer Minute gefolgt von 500 ml 2%-Mg-Sulfatlösung innerhalb von 5 Stunden. Mit dieser Therapie konnte ein beschleunigter Herzschlag (Tachykardie) und Vorhof-bedingte Herzrhythmusstörungen auf natürliche Weise unter Kontrolle gebracht werden. Weitere Einzelheiten können der Studie entnommen werden.
Herzrhythmusstörungen sind eine Störung der normalen Herzschlagfolge, die durch Veränderungen im Erregungsbildungs- und Erregungsleitungssystem des Herzens entstehen. Schlägt das Herz zu langsam, spricht man von einer bradykarden Herzrhythmusstörung (Bradykardie). Arbeitet das Herz zu schnell, liegt eine Tachykardie vor. Herzrhythmusstörungen können durch einen Herzinfarkt oder andere (organische) Schäden am Herzmuskel hervorgerufen werden. Ihre häufigste Ursache ist jedoch ein chronischer Mangel an Mikronährstoffen in Milliarden Herzmuskelzellen, die für die Reizbildung oder -leitung im Herzen verantwortlich sind.
Iseri LT. Magnesium and cardiac arrhythmias. Magnesium [1986, 5(3-4):111-126]


Schreibe einen Kommentar