Magnesium verhindert Verkrampfung der Koronararterien

Magnesium deficiency produces spasms of coronary arteries: relationship to etiology of sudden death ischemic heart disease

Die Studie an Zellen und Gewebe beschäftigte sich mit den Auswirkungen von Magnesium-Mangel auf die Koronararterien. Dazu wurden Zellen der Koronararterien von Hunden verschiedenen Konzentrationen von Magnesium ausgesetzt (normal, hoch, niedrig, kein Magnesium). Es zeigte sich, dass ein plötzlicher Entzug von Magnesium die Grundspannung in den Arterienwänden erhöhte, was zu einer Verengung der Koronararterien führte. Magnesium in hoher Dosierung dagegen senkte die Grundspannung und führte zu einer Erweiterung der Koronararterien. Die Autoren schlussfolgerten, dass ein Magnesium-Mangel zu „Verkrampfungen“ der Koronararterienwände führen und damit in Verbindung zu Durchblutungsstörungen des Herzens und plötzlichem Herztod gebracht werden kann. Weitere Einzelheiten können der Studie entnommen werden.
Die Grunderkrankung der koronaren Herzkrankheit ist die Arteriosklerose. Deren Hauptursache ist ein chronischer Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen, der zu einer verminderten Kollagen-Produktion und – als Folge davon – zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände führt. Für die Wiederinstandsetzung der geschädigten Arterienwände produziert der Körper vermehrt Reparaturmoleküle. Hält der Mangelzustand dauerhaft an, überschreitet dieser Reparaturprozess ein normales Maß – mit der Folge, dass die arteriosklerotischen Ablagerungen die Gefäßwand verschließen und einen Herzinfarkt hervorrufen können. Angina pectoris Angina pectoris ist ein typisches Alarmzeichen für einen drohenden Herzinfarkt. Die Krankheit äußert sich meist durch stechende Schmerzen in der Brust, welche häufig in andere Körperregionen ausstrahlen.
Turlapaty PD, Altura BM. Magnesium deficiency produces spasms of coronary arteries: relationship to etiology of sudden death ischemic heart disease. Science. 1980 Apr 11;208(4440):198-200


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