Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Heute stirbt in den industrialisierten Ländern fast jeder zweite Mensch an Herzinfarkt oder Schlaganfall. Ihre Ursache sind atherosklerotische Plaques, die zu Verengungen und letztendlich zu einem Verschluss der blutführenden Arterien führen können. Die zwei häufigsten Formen dieser sogenannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind:

Koronare Herzkrankheiten - Die Bildung von arteriosklerotischen Plaques in den Herzkranzgefäßen kann zu einem Herzinfarkt führen;

Hirngefäßerkrankungen - Die Bildung von arteriosklerotischen Plaques in den Arterien, die das Gehirn mit Blut versorgen, kann zu einer Verengung dieser Arterien, und eventuell zu einem Schlaganfall führen.


Der Grund, warum Herz-Kreislauf-Erkrankungen sich bisher in epidemischem Ausmaß ausbreiten konnten, ist ein mangelndes Verständnis der häufigsten Ursache arteriosklerotischer Plaques – ein chronischer Mikronährstoffmangel.

Die konventionelle Medizin betreibt hauptsächlich Symptombehandlung. Kalziumantagonisten, Betablocker, Nitrate und andere Arzneimittel werden verschrieben, um typische Symptome der Herz-Kreislauf-Erkrankung, wie z. B. Brustenge (Angina pectoris), zu lindern. Chirurgische Maßnahmen (Koronar-Bypass-Operationen und Ballonkatheter) werden vorgenommen, um den Blutfluss durch verengte Arterien mechanisch zu verbessern. Diese konventionellen Behandlungsmethoden berücksichtigen in der Regel jedoch nicht die grundlegende Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf zellulärer Ebene – die Instabilität der Arterienwand.

In den letzten Jahren haben neue wissenschaftliche Entdeckungen zu einem verbesserten Verständnis von koronaren Herzkrankheiten und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf zellulärer Ebene beigetragen. Die heutige Auffassung über die Hauptursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist ein chronischer Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen. Ein solcher Mangel führt unter anderem zu einer unzureichenden Produktion von Kollagen, einem Strukturprotein (Gerüststoff) des Bindegewebes. Folglich entstehen zahlreiche kleine Risse im Inneren der Gefäßwände. Lipide, Lipidproteine und andere biologische Moleküle reparieren die Schäden der Gefäßwände. Diese atherosklerotischen Ablagerungen fungieren als eine Art natürlicher „Stützverband” zur Stabilisierung der durch Vitaminmangel geschwächten Arterienwand. Zunehmende Ablagerungen in den Koronararterien führen schließlich zum Herzinfarkt und in den Gehirnarterien zum Schlaganfall.

Diese neue Erkenntnis wird von zahlreichen wissenschaftlichen und klinischen Studien untermauert, die unter anderem die Bedeutung von Vitaminen, Mineralien, bestimmten Pflanzenextrakten und anderen Mikronährstoffen in der Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen belegen.

Auf den nachfolgenden Seiten sind zahlreiche Studien aufgeführt, die die Bedeutung einer ausreichenden Mikronährstoff-Zufuhr über die Nahrung bei der Prävention und unterstützenden Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestätigen.


Wissenschaftliche Studien












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