Störungen des zentralen Nervensystems


Zu den Störungen des zentralen Nervensystems gehören Epilepsie, Alzheimer und andere Demenzerkrankungen, Störungen der Blutversorgung des Gehirns (zerebrovaskuläre Erkrankungen) einschließlich Schlaganfall, Migräne und andere Kopfschmerz-Erkrankungen, Multiple Sklerose, Parkinson, Infektionen, Gehirntumoren, traumatische Störungen des zentralen Nervensystems, wie z.B. Hirn-Trauma sowie neurologische Störungen aufgrund von Mangelernährung.

Jährlich sterben ca. 6,2 Millionen Menschen an Schlaganfall, davon 80% in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen.

Mehr als 50 Millionen Menschen weltweit leiden an Epilepsie.

Schätzungsweise 35,6 Millionen Menschen weltweit sind an Demenz erkrankt, und jährlich kommen 7,7 Millionen neue Fälle hinzu.

Alzheimer ist der Hauptgrund für Demenz und macht 60–70% aller Demenz-Fälle aus.

Weltweit leiden mehr als 10% der Menschen an Migräne (Weltgesundheitsorganisation).


Die wissenschaftliche Literatur unterstreicht die grundlegende Rolle von Mikronährstoffen bei der Vorbeugung und Behandlung von Störungen des zentralen Nervensystems. Hier einige Beispiele:

Natürliche Bestanteile in grünem Tee bieten gesundheitliche Vorteile bei Alzheimer. Innerhalb dieser Gruppe der aktiven Wirkstoffe zeigt insbesondere Epigallocatechingallat (EGCG) gesundheitsfördernde Eigenschaften. EGCG wirkt sich positiv auf das Gehirn und das zentrale Nervensystem aus, da es in der Lage ist, die Blut-Hirn-Schranke zu passieren. Daher zeigt es Wirkung bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems, wie z.B. Parkinson und Alzheimer.

Das Neuroblastom, eine oft hochgradig invasive und metastasierende Krebserkrankung des Nervensystems, macht 8-10% aller soliden Tumoren bei Kindern unter 15 Jahren aus. Es zeigte sich, dass eine Nährstoffmischung aus Vitamin C, Aminosäuren und Grüntee-Extrakt eine deutliche tumorhemmende Wirkung auf Neuroblastome hat.

Außerdem hat die Weltgesundheitsorganisation folgende Mangelzustände als ursächlich für Störungen des zentralen Nervensystems bezeichnet:

Vitamin-B1-Mangel: Beriberi, Polyneuropathie, Wernicke's Enzephalopathie
Vitamin-B3-Mangel: Pellagra inkl. Demenz und Depressionen
Vitamin-B6-Mangel: Polyneuropathie
Vitamin-B12-Mangel: Myelopathie mit Sensibilitätsstörungen in den Beinen
Folsäure-Mangel: Neuralrohrdefekte des Fötus mit möglichen kognitiven Dysfunktion bei Kindern und älteren Menschen
Jodmangel: Jodmangelerkrankungen
Eisenmangel: verzögerte geistige Entwicklung bei Kindern
Zinkmangel: verzögerte motorische Entwicklung bei Kindern, Depressionen
Selenmangel: Niedergeschlagenheit

Dieser Abschnitt der Bibliothek zielt darauf ab, die globalen wissenschaftlichen Erkenntnisse über die lebenswichtige Rolle von Mikronährstoffen bei Störungen des zentralen Nervensystems festzuhalten.


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