Tuberkulose


Tuberkulose ist eine der weltweit häufigsten tödlichen Infektionserkrankungen. Die Erkrankung wird durch das Bakterium Mycobacterium tuberculosis verursacht. Kann das Immunsystem die Bakterien nicht abwehren, greifen diese in der Regel die Lunge an; es können aber auch andere Organe befallen werden.

2014 erkrankten 9,6 Millionen Menschen an Tuberkulose, wobei 1,5 Millionen an dieser Krankheit starben. Über 95 Prozent der Tuberkulose-Todesfälle treten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen auf und stellen eine der führenden Todesursachen für HIV-Infizierte dar: Im Jahr 2015 stand jeder dritte HIV-bedingte Todesfall mit einer Tuberkulose-Erkrankung in Verbindung. Rund 480.000 Menschen entwickelten im Jahr 2014 eine Tuberkulose mit einer Resistenz gegenüber mindestens zwei Arzneimitteln, die gegen Tuberkulose eingesetzt werden (Weltgesundheitsorganisation) – das bedeutet, dass die Tuberkulosebakterien unempfindlich gegenüber diesen Medikamenten waren.

Die konventionelle Therapie gegen Tuberkulose basiert auf dem Einsatz von Antibiotika. Üblicherweise dauert diese Behandlung sechs bis zwölf Monate. Da Tuberkulosebakterien unter Behandlung mit Antibiotika schnell Resistenzen entwickeln, müssen Patienten im Rahmen einer Tuberkulose-Behandlung meist weitere Medikamente einnehmen. Der Gebrauch von mehreren Arzneimitteln gegen Tuberkulose steht in Zusammenhang mit schwerwiegenden Nebenwirkungen, wie Leberversagen und Tod.


Diese Sachverhalte verdeutlichen die Notwendigkeit, nach neuen, wirksameren und weniger giftigen Behandlungsalternativen zu suchen. Mikronährstoffe verbessern nachweislich die Funktion des Immunsystems und steuern dazu bei, die Ausbreitung von Tuberkulose aufzuhalten. Hier einige Beispiele:

  • Vitamin C und Lysin verhindern die Aktivität von Metalloproteasen (MMP-2 und MMP-9). Dies sind Enzyme, die bei Tuberkulose-Patienten erhöht sind (MMP-9) und von Bakterien zur Verbreitung im Körper genutzt werden;
  • Vitamin C, Prolin und Lysin können die Bildung von MMP-9 verhindern;
  • Vitamin C und Vitamin E beschleunigen die Tuberkulose-Heilung;
  • Die begleitende Einnahme von Mikronährstoffen kann die Wirksamkeit von Arzneimitteln gegen Tuberkulose signifikant erhöhen und die Häufigkeit und Schwere der schädlichen Auswirkungen dieser Medikamente herabsetzen;
  • Mikronährstoffe sind essentiell für den Erhalt der Struktur des Bindegewebes, der natürlichen Barriere gegen die Ausweitung von Infektionen.


In diesem Abschnitt der Bibliothek sind wesentliche Erkenntnisse zur Effektivität von Mikronährstoffen bei Tuberkulose zusammengefasst

Wissenschaftliche Studien


November 23, 2016

Mikronährstoffe verbessern die Tuberkulose-Therapie

November 23, 2016

Vitamin-C-Spiegel bei Patienten mit Tuberkulose und Lungenentzündung erniedrigt

November 23, 2016

Grüntee-Komponente unterstützt die Tuberkulose-Therapie

November 23, 2016

Vitamin D beschleunigt die Tuberkulose-Genesung

November 23, 2016

Antioxidantien-Spiegel im Blut von Tuberkulose-Patienten verringert

November 23, 2016

Grüntee-Extrakt schützt vor Tuberkulose

November 23, 2016

Niedrige Zink-Spiegel bei Lungen-Tuberkulose

November 23, 2016

Vitamin-A-Mangel steht mit Tuberkulose in Verbindung

November 23, 2016

Vitamin-A-Mangel bei Tuberkulose-Patienten

November 23, 2016

Vitamin A und Zink verbessern die Tuberkulose-Behandlung

November 23, 2016

Tuberkulose-Patienten weisen niedrige Spurenelement-Werte auf

Oktober 25, 2016

Vitamin D stärkt das Immunsystem bei einer Tuberkulose-Erkrankung


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