Niedrige Magnesium-Spiegel erhöhen Risiko für Schlaganfall

Serum Magnesium and the Risk of Ischemic Stroke among Women

Diese aktuelle Studie wurde mit dem Ziel durchgeführt, den Zusammenhang zwischen der Magnesium-Konzentration im Blut und dem Schlaganfall-Risiko bei Frauen zu ermitteln. Hierzu wurden 460 Teilnehmerinnen untersucht und mit gesunden Kontrollprobandinnen verglichen. Ergebnis der Untersuchung war, dass niedrige Magnesium-Konzentrationen mit einem erhöhten Schlaganfall-Risiko in Verbindung standen. Weitere Infos entnehmen Sie bitte der Studie.
Genau wie den koronaren Herzkrankheiten liegt auch den Hirngefäßerkrankungen – Verengungen der Gefäße, die das Gehirn mit Blut versorgt – der Krankheitsprozess der Arteriosklerose zugrunde. So beginnen Hirngefäßerkrankungen ebenfalls mit einer Schwächung der Blutgefäßwände, verursacht durch eine unzureichende Vitamin- und Mikronährstoff-Zufuhr. Ein „überschießender“ Reparaturprozess – durch andauernden Mikronährstoff-Mangel – führt zu arteriosklerotischen Gefäß-Ablagerungen, die den Blutfluss in der Halsschlagader (Arteria carotis) und / oder den Gehirnschlagadern hemmen. Wenn es zum vollständigen Verschluss dieser bereits verengten Gefäße kommt und somit die Versorgung der Milliarden Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen abbricht, entsteht ein Schlaganfall.
Sally N Akarolo-Anthony, Monik C Jimenez, Stephanie E Chivue, Walter C Willett, Kathryn M Rexrode. Serum Magnesium and the Risk of Ischemic Stroke among Women. Circulation 2013; 127: AP402


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