Niedriger Vitamin-E-Spiegel erhöht das Herzinfarkt-Risiko

Inverse correlation between plasma vitamin E and mortality from ischemic heart disease in cross-culturalepidemiology.

Diese Studie, die Männer mittleren Alters aus insgesamt 16 europäischen Ländern umfasste, untersuchte den Zusammenhang zwischen dem Vitamin-E-Spiegel im Blut und der Sterblichkeit durch Herzinfarkt (Ischämische Herzerkrankung). Von allen untersuchten Risikofaktoren, einschließlich Cholesterinspiegel, Blutdruck und anderen sogenannten Risikofaktoren, war ein niedriger Vitamin-E-Blutspiegel am auffälligsten mit einer erhöhten Herzinfarkt-Rate verknüpft. Eine Verminderung der anderen Risikofaktoren hatte einen zusätzlichen positiven Einfluss auf die Senkung des Herzinfarkt-Risikos, zeigten aber für sich alleine genommen keinen signifikanten Zusammenhang. Weitere Einzelheiten können der Studie entnommen werden.
Die Grunderkrankung der koronaren Herzkrankheit ist die Arteriosklerose. Deren Hauptursache ist ein chronischer Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen, der zu einer verminderten Kollagen-Produktion und – als Folge davon – zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände führt. Für die Wiederinstandsetzung der geschädigten Arterienwände produziert der Körper vermehrt Reparaturmoleküle. Hält der Mangelzustand dauerhaft an, überschreitet dieser Reparaturprozess ein normales Maß – mit der Folge, dass die arteriosklerotischen Ablagerungen die Gefäßwand verschließen und einen Herzinfarkt hervorrufen können. Angina pectoris Angina pectoris ist ein typisches Alarmzeichen für einen drohenden Herzinfarkt. Die Krankheit äußert sich meist durch stechende Schmerzen in der Brust, welche häufig in andere Körperregionen ausstrahlen.
Gey KF, Puska P, Jordan P, Moser UK. Inverse correlation between plasma vitamin E and mortality from ischemic heart disease in cross-cultural epidemiology. Am J Clin Nutr. 1991 Jan;53(1 Suppl):326S-334S.



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