Verbindung von Vitamin-C-Spiegeln mit der Sterblichkeit an Herzinfarkt

Relationship of plasma level of vitamin C to mortality from ischemic heart disease

Dieser Untersuchung befasste sich mit dem Zusammenhang zwischen dem Vitamin-C-Gehalt im Blut und dem Auftreten von Durchblutungsstörungen des Herzens, bzw. Herzinfarkt. Ein niedriger Vitamin-C-Spiegel (< 4 mg/l) oder Vitamin-E-Spiegel (9 mg/l) ist mit einem erhöhten Risiko für koronare Herzerkrankungen bzw. Herzinfarkt verbunden. Ein Mangel an diesen lebensnotwendigen Antioxidantien ist ein bisher unterschätzter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Weitere Einzelheiten können dem Artikel entnommen werden.
Die Grunderkrankung der koronaren Herzkrankheit ist die Arteriosklerose. Deren Hauptursache ist ein chronischer Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen, der zu einer verminderten Kollagen-Produktion und – als Folge davon – zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände führt. Für die Wiederinstandsetzung der geschädigten Arterienwände produziert der Körper vermehrt Reparaturmoleküle. Hält der Mangelzustand dauerhaft an, überschreitet dieser Reparaturprozess ein normales Maß – mit der Folge, dass die arteriosklerotischen Ablagerungen die Gefäßwand verschließen und einen Herzinfarkt hervorrufen können. Angina pectoris Angina pectoris ist ein typisches Alarmzeichen für einen drohenden Herzinfarkt. Die Krankheit äußert sich meist durch stechende Schmerzen in der Brust, welche häufig in andere Körperregionen ausstrahlen.
Gey KF, Stähelin HB, Puska P, Evans A. Relationship of plasma level of vitamin C to mortality from ischemic heart disease. Ann N Y Acad Sci. 1987;498:110-23.


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