Retinolpalmitat (Vitamin A) zur Behandlung bei Hirninfarkten

Retinol palmitate prevents ischemia-induced cell changes in hippocampal neurons through the Notch1 signaling pathway in mice

Diese Studie untersuchte die schützende Wirkung von Retinolpalmitat (Vitamin A) bei zerebraler Ischämie (unzureichende Blutversorgung des Gehirns). Anhand eines Tiermodells (Maus) wurde nachgewiesen, dass Retinolpalmitat zerebrale Ischämie zu verhindern mag. Die Forscher schlussfolgerten, dass Retinolpalmitat auch eine mögliche Option für die Behandlung von Hirninfarkten beim Menschen darstellen kann. Weitere Details können der Studie entnommen werden.
Genau wie den koronaren Herzkrankheiten liegt auch den Hirngefäßerkrankungen – Verengungen der Gefäße, die das Gehirn mit Blut versorgt – der Krankheitsprozess der Arteriosklerose zugrunde. So beginnen Hirngefäßerkrankungen ebenfalls mit einer Schwächung der Blutgefäßwände, verursacht durch eine unzureichende Vitamin- und Mikronährstoff-Zufuhr. Ein „überschießender“ Reparaturprozess – durch andauernden Mikronährstoff-Mangel – führt zu arteriosklerotischen Gefäß-Ablagerungen, die den Blutfluss in der Halsschlagader (Arteria carotis) und / oder den Gehirnschlagadern hemmen. Wenn es zum vollständigen Verschluss dieser bereits verengten Gefäße kommt und somit die Versorgung der Milliarden Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen abbricht, entsteht ein Schlaganfall.
Shimada J, Taniguchi J, Mori M, Sato Y, Takuwa H, Ito H, Kuwabara S. Retinol palmitate prevents ischemia-induced cell changes in hippocampal neurons through the Notch1 signaling pathway in mice. Exp Neurol. 2013 Sep;247:182-7.


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