Vitamin C bei Arteriosklerose

Atherosclerosis and vitamin C.

Die vorliegende Studie untersuchte, ob sich Cholesterinwerte durch die Aufnahme von Vitamin C verändern lassen. In die Studie wurden sowohl Arteriosklerose-Patienten als auch gesunde Erwachsene einbezogen. Bei den Gesunden wurde im Durchschnitt keine signifikante Veränderung des Cholesterinspiegels beobachtet. Dagegen wurde bei Patienten, die an einer Herzkreislauf-Erkrankung litten eine Zunahme des Cholesterins im Blutserum festgestellt. Dieser Effekt wurde auf die „Mobilisation“ des Cholesterins aus der Arterienwand und dessen „Abtransport“ im Blut zurückgeführt. Das heißt, dass bei hoher Vitamin-C-Einnahme die atherosklerotischen Ablagerungen der Arterienwände wieder abgebaut werden können.
Die Grunderkrankung der koronaren Herzkrankheit ist die Arteriosklerose. Deren Hauptursache ist ein chronischer Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen, der zu einer verminderten Kollagen-Produktion und – als Folge davon – zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände führt. Für die Wiederinstandsetzung der geschädigten Arterienwände produziert der Körper vermehrt Reparaturmoleküle. Hält der Mangelzustand dauerhaft an, überschreitet dieser Reparaturprozess ein normales Maß – mit der Folge, dass die arteriosklerotischen Ablagerungen die Gefäßwand verschließen und einen Herzinfarkt hervorrufen können. Angina pectoris Angina pectoris ist ein typisches Alarmzeichen für einen drohenden Herzinfarkt. Die Krankheit äußert sich meist durch stechende Schmerzen in der Brust, welche häufig in andere Körperregionen ausstrahlen.
Spittle CR. Atherosclerosis and vitamin C. Lancet. 1971 Dec 11;2(7737):1280-1.


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