Schützende Wirkung von Vitamin C gegen zerebrale Ischämie

Orally administrated ascorbic acid suppresses neuronal damage and modifies expression of SVCT2 and GLUT1 in the brain of diabetic rats with cerebral ischemia-reperfusion

Diese Studie beschäftigte sich mit der Wirkung einer oralen Nahrungsergänzung mit Vitamin C bei Hirnschäden. Die tägliche Einnahme von Vitamin C milderte die zerebrale Ischämie (unzureichende Blutzufuhr zum Gehirn) bei zuckerkranken Ratten. Diese Studienergebnisse legen nahe, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin C bei Diabetes-Patienten vor zerebraler Ischämie schützen kann. Weitere Details können Sie der Studie entnehmen.
Genau wie den koronaren Herzkrankheiten liegt auch den Hirngefäßerkrankungen – Verengungen der Gefäße, die das Gehirn mit Blut versorgt – der Krankheitsprozess der Arteriosklerose zugrunde. So beginnen Hirngefäßerkrankungen ebenfalls mit einer Schwächung der Blutgefäßwände, verursacht durch eine unzureichende Vitamin- und Mikronährstoff-Zufuhr. Ein „überschießender“ Reparaturprozess – durch andauernden Mikronährstoff-Mangel – führt zu arteriosklerotischen Gefäß-Ablagerungen, die den Blutfluss in der Halsschlagader (Arteria carotis) und / oder den Gehirnschlagadern hemmen. Wenn es zum vollständigen Verschluss dieser bereits verengten Gefäße kommt und somit die Versorgung der Milliarden Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen abbricht, entsteht ein Schlaganfall.
Naohiro Iwata, Mari Okazaki, Meiyan Xuan,Shinya Kamiuchi, Hirokazu Matsuzaki, Yasuhide Hibino. Orally Administrated Ascorbic Acid Suppresses Neuronal Damage and Modifies Expression of SVCT2 and GLUT1 in the Brain of Diabetic Rats with Cerebral Ischemia-Reperfusion. Nutrients. 2014 Apr; 6(4): 1554–1577.



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