Vitamin C senkt Sterberate bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Vitamin C intake and mortality among a sample of the United States population

Diese umfassende epidemiologische Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Vitamin-C-Einnahme und Sterblichkeit (Gesamt-, Krebs- und Herzkreislauf-Sterblichkeit). Einbezogen wurden 11.348 US-Bürger zwischen 25 und 74 Jahren. Die Probanden wurden zunächst über drei Jahre hinweg hinsichtlich ihrer Ernährungsgewohnheiten überprüft. Anschließend wurde über einen Zeitraum von 10 Jahren die Sterblichkeitsrate dokumentiert. Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die Sterblichkeitsrate mit zunehmender Vitamin-C-Zufuhr in allen Gruppen (Gesamt-, Krebs- und Herzkreislauf-Sterblichkeit) sank. Besonders ausgeprägt war der Rückgang der Herzkreislauf-Sterblichkeit bei Männern: eine hohe Vitamin-C-Zufuhr über die Nahrung konnte fast jeden zweiten Herzinfarkt verhindern. Weitere Einzelheiten können der Studie entnommen werden.
Die Grunderkrankung der koronaren Herzkrankheit ist die Arteriosklerose. Deren Hauptursache ist ein chronischer Mangel an Vitaminen und anderen Mikronährstoffen, der zu einer verminderten Kollagen-Produktion und – als Folge davon – zu einer Schwächung und Instabilität der Arterienwände führt. Für die Wiederinstandsetzung der geschädigten Arterienwände produziert der Körper vermehrt Reparaturmoleküle. Hält der Mangelzustand dauerhaft an, überschreitet dieser Reparaturprozess ein normales Maß – mit der Folge, dass die arteriosklerotischen Ablagerungen die Gefäßwand verschließen und einen Herzinfarkt hervorrufen können. Angina pectoris Angina pectoris ist ein typisches Alarmzeichen für einen drohenden Herzinfarkt. Die Krankheit äußert sich meist durch stechende Schmerzen in der Brust, welche häufig in andere Körperregionen ausstrahlen.
Enstrom JE, Kanim LE, Klein MA. Vitamin C intake and mortality among a sample of the United States population. Epidemiology. 1992 May;3(3):194-202.


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