Vitamin C vermindert das Schlaganfall-Risiko

Plasma vitamin C modifies the association between hypertension and risk of stroke.

Diese finnische Studie befasste sich mit der Frage, ob es einen Zusammenhang gibt zwischen Vitamin-C-Spiegel im Blut, Übergewicht, Bluthochdruck und Schlaganfallrisiko bei Männern mittleren Alters. Hierzu wurde eine mehr als zehn Jahre andauernde Studie mit 2.419 Männern zwischen 42 und 60 Jahren durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass Studienteilnehmer mit niedrigem Vitamin-C-Spiegel im Blut ein fast 2,5 mal höheres Risiko hatten, einen Schlaganfall zu erleiden, als Teilnehmer mit einem hohen Vitamin-C-Blutspiegel. Bei Teilnehmern, die Bluthochdruck bzw. Übergewicht als Risikofaktoren aufwiesen, war der Unterschied noch deutlicher. Hier war das Schlaganfall-Risiko um das 2,6-fache (niedriges Vitamin C + Bluthochdruck), beziehungsweise 2,7-fache (niedriges Vitamin C + Übergewicht) erhöht. Weitere Einzelheiten können der Studie entnommen werden.
Genau wie den koronaren Herzkrankheiten liegt auch den Hirngefäßerkrankungen – Verengungen der Gefäße, die das Gehirn mit Blut versorgt – der Krankheitsprozess der Arteriosklerose zugrunde. So beginnen Hirngefäßerkrankungen ebenfalls mit einer Schwächung der Blutgefäßwände, verursacht durch eine unzureichende Vitamin- und Mikronährstoff-Zufuhr. Ein „überschießender“ Reparaturprozess – durch andauernden Mikronährstoff-Mangel – führt zu arteriosklerotischen Gefäß-Ablagerungen, die den Blutfluss in der Halsschlagader (Arteria carotis) und / oder den Gehirnschlagadern hemmen. Wenn es zum vollständigen Verschluss dieser bereits verengten Gefäße kommt und somit die Versorgung der Milliarden Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen abbricht, entsteht ein Schlaganfall.
Kurl S, Tuomainen TP, Laukkanen JA, Nyyssönen K, Lakka T, Sivenius J, Salonen JT. Plasma vitamin C modifies the association between hypertension and risk of stroke. Stroke. 2002 Jun;33(6):1568-73.



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