Vitamin C wirkt sich positiv auf Blutzucker und -fette in Typ-2-Diabetes aus

Magnesium and ascorbic acid supplementation in diabetes mellitus

In einer Studie der Universität Helsinki (Finnland) mit 56 Diabetikern (Typ 2) dokumentierten Forscher, dass eine Nahrungsergänzung mit einer hohen Dosis Vitamin C positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und die Blutfette hat. Weitere Einzelheiten sind der Studie zu entnehmen.

Diabetes ist eine besonders heimtückische Stoffwechselkrankheit. Herz-Kreislauf-Komplikationen, verursacht durch den Verschluss der Blutgefäße, können sich beim Diabetes überall im Verlauf der Gefäßpipeline ereignen.

Folgende Komplikationen sind bei Diabetes besonders häufig:

  • Blindheit durch einen Verschluss der Blutgefäße in den Augen
  • Nierenversagen durch einen Verschluss der Nierengefäße, was eine dauerhafte Dialysebehandlung erforderlich macht
  • Verschluss von Blutgefäßen in Beinen- und Füßen, was zum Absterben von Gewebe (Gangrän) führt
  • Herzinfarkt durch den Verschluss der Koronararterien
  • Schlaganfälle durch den Verschluss der Arterien, die das Gehirn mit Blut versorgen Der Schlüssel zum Verständnis diabetischer Gefäßkomplikationen ist auf der Ebene der Glucose- und Vitamin-C-Moleküle zu finden, die sich in ihrer Struktur zum Verwechseln ähnlich sind.

Beide Moleküle nutzen zum Eintritt in die Zelle die gleichen Transporteingänge, was, bedingt durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel bei Diabetes, zu einer vermehrten Einschleusung von Glucosemolekülen und demzufolge zu einer deutlich geringeren Aufnahme von Vitamin C in die Zelle führt. Die Gefäßwand verliert damit ihre Flexibilität und Elastizität und kann brüchig werden, womit das Risiko für Herzinfarkt und andere Folgeerkrankungen ansteigt.

Eriksson J, Kohvakka A. Magnesium and ascorbic acid supplementation in diabetes mellitus. Ann Nutr Metab. 1995;39(4):217-23.


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